Über mich / About


Juliane Breit

*05.10.1991 Rotthalmünster, Bayern

derzeit wohnhaft in der Heimat Bad Birnbach, Bayern

 

Beruf

April 2011 Erwerben der allgemeinen Hochschulreife

Oktober 2012 bis September 2013 Studium der Kunstgeschichte & Anglistik an der Universität Regensburg
Oktober 2013 Hochschulwechsel zur Uni Passau

 

 

 

 

 

Biographie 

Nach Erhalt des hart erkämpften bayerischen Abiturs und einer danach sehr harten Zeit geprägt von starken Burn-Out Symptomen und schwerer Depressivität, habe ich nach zwei längeren Klinikaufenthalten endlich mein angestrebtes Studium beginnen können.

Als Kind war ich schon immer gerne kreativ und zeichnerisch talentiert, jedoch blieb ab der gymnasialen Schulzeit privat keine Zeit mehr für solch wunderbare Dinge, da der Antrieb dafür sehr schnell verloren ging. Die Schulzeit belastete mich jahrelang da die schulischen Leistungen meist schlecht waren und ich auch unter Mobbing litt, sodass ich nervlich stets angeschlagen war. Dennoch biss ich mich durch und schloss erfolgreich meine gymnasiale Schulzeit mit dem allgemeinen Abitur ab.
Allerdings war das Schönste das mir jemals passierte, die Irlandstudienfahrt und Rundreise im Juli 2010 von der ich schon lange Zeit zehre und deren Erlebnisse mich immer wieder neu inspirieren.

Nach der Schulzeit ca. im August 2011 wurde ich schwer krank. Diese lange Zeit veränderte meine Sicht im Leben vollkommen. Ich achte seither auf meinen Körper, handle nach meinen Bedürfnissen und schätze jeden Tag, an dem ich am Leben teilnehmen kann. Leider entstanden in dieser Krankheitsphase nur wenige Bilder, da der Gesundheitszustand zu schlecht war. 
Als ich nach längerer Zeit ca. Mitte Juni 2012 endlich erfolgreich therapiert war, zog ich im August 2012 nach Regensburg und studierte dort ein Semester lang. Das Kunstgeschichte-Studium, hat mich sofort angeregt wieder mehr zu Zeichnen und zu Malen. Deshalb nehme ich mir nun bewusst Zeit, um meine Gefühle darzustellen und Gedanken zu äußern.

Leider kam es dann zu einem weiteren Rückfall in die Depression und ich musste ein Semester lang aussetzen und zum wiederholtem Male in eine Klinik. Nach der Genesung wechselte ich an die Hochschule Passau und zog wieder in die Heimat und versuchte einzusehen, dass ich (noch) ein Mensch mit Wurzeln bin, anstatt mit Flügeln. Man kann sagen, ich versuche mich wieder ins Leben zu kämpfen.

In der Klinik lernte ich viele wunderbare Menschen und Gleichgesinnte kennen, die bis heute mein Leben positiv beeinflussen.

Mit dem Zeichnen habe ich bereits im Grundschulalter begonnen. Da Mangas und Animes damals einen starken Boom erhielten, began ich mich dafür zu interessieren und brachte mir anhand von Büchern selbst bei solche zu zeichnen. Dabei erlernte ich die genaue Beobachtung von Dingen und diese in Formen zu unterteilen um sie besser darstellen zu können. Durch die gymnsiale Belastung zeichnete ich leider nicht viel, aber ich blieb weiterhin bei den Mangakas und interessierte mich stets für sie.

Mit ca. 18 Jahren eignete ich mir das Gitarrespielen an und spiele mal mehr mal weniger. Die Musik spielt ebenfalls eine inspirierende Rolle in meinem Leben.
Während meines psychosomatischen Klinikaufenthalts, fand ich und meine Kunsttherapeutin des Klinikums heraus, dass mein Kopf völlig andere Bilder malt, als mein Bauch es tut. Da merkte ich, dass es mir gut tut den Kopf auch mal auszuschalten und einfach los zu malen! Dabei entstehen sehr ausdrucksstarke, expressionistische und abstrakte Bilder, die bis dato guten Anklang fanden. Dieser Dialog zwischen Kopf und Bauch beschäftigt mich immer noch und regt mich an.
Nachdem ich Mitte Juni 2012 wieder einigermaßen gesundet war, beschloss ich aufgrund vieler An- & Nachfragen Auftragsbilder in Form von Portraitzeichnungen und anderen verschiedenen Dingen zu zeichnen und Menschen damit Freude zu bereiten und um nebenbei mein Studium ein wenig zu finanzieren.
 Im Dezember 2012 hatte ich meine erste Ausstellungen an der Uni Passau mit Bilder, die ich in der Kunsttherapie während des langen psychosomatischen Klinikaufenthalts gemalt habe. Anschließend beschloss ich mehr auf mich selbst zu achten und das zu malen, was meiner eigenen Seele und Geist entspringt. Deshalb fing ich an eigene Bilder zu malen, um damit auch an Ausstellungen teilzunehmen, mehr aufzuklären und meine Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bitte empfehlen Sie mich weiter!
Juliane Breit